Berlin: Mehr Sicherheit auf den Schulwegen in Friedrichshain-Kreuzberg
In Friedrichshain-Kreuzberg (Berlin) sollen die Wege zur Schule sicherer werden. Das Bezirksamt möchte vor allem Grundschulkinder besser schützen, da diese die Geschwindigkeit von Autos oft noch nicht richtig einschätzen können. Ziel ist es, dass die Kinder ihren Weg selbstständig und ohne große Gefahr zurücklegen.
Ein wichtiger Teil des Plans sind sogenannte Querungshilfen, die Fußgängern helfen, die Straße sicher zu überqueren. Im letzten Jahr wurden bereits 28 solcher Hilfen gebaut. In diesem Jahr kommen voraussichtlich elf weitere hinzu, und für 2027 sind bereits fünf weitere geplant. Das Bezirksamt betont jedoch, dass es gerne mehr machen würde, aber das Geld von der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt nicht ausreicht.
Außerdem soll weniger Durchgangsverkehr durch die Nebenstraßen fließen, weil dort viele Kinder zur Schule laufen. Im Ostkreuz-Kiez wurde das bereits umgesetzt, für den Lasker-Kiez laufen die Planungen gerade.
Direkt vor einigen Schulen hat sich in den Jahren 2025 und 2026 schon einiges getan. In der Scharnweberstraße sowie an der Ecke Simplonstraße und Niemannstraße gibt es nun Schulzonen, die als Fußgängerzonen gelten. In der Blücherstraße und der Alexandrinenstraße wurde die Verkehrsberuhigung verbessert und es wurden Fahrradstraßen eingerichtet. Aktuell arbeiten die Verantwortlichen zudem an der Petersburger Straße und der Liebigstraße, um dort die Verkehrssituation und die Querungen zu verbessern.
An 18 Stellen im Umfeld von Schulen werden zudem die Markierungen auf der Straße erneuert oder ganz neu aufgemalt. Diese sollen die Fahrer auf die Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h hinweisen. In der Hagelberger Straße, der Körtestraße und der Samariterstraße werden die Piktogramme aufgefrischt. Ganz neue Markierungen gibt es in der Friedrichstraße, Großbeerenstraße, Reichenberger Straße, Ritterstraße, Wilmsstraße und Zellestraße.