Berlin: Hilfe für Menschen mit Leseschwierigkeiten
Viele Menschen in Deutschland haben ein Problem, über das sie kaum sprechen: Sie können trotz Schulzeit nicht ausreichend lesen und schreiben. Laut einer Studie betrifft das etwa 6,2 Millionen Menschen. Das führt im Alltag oft zu großen Schwierigkeiten, etwa bei Formularen, im Job oder bei der Bezahlung von Rechnungen.
Um auf dieses Problem aufmerksam zu machen, gibt es am Freitag, den 4. September 2026, eine Informationsveranstaltung in Berlin (Hauptstadt und Land der Bundesrepublik Deutschland). Von 13 bis 16 Uhr steht das Alpha-Bündnis Steglitz-Zehlendorf mit einem Infostand in der Ingeborg-Drewitz-Bibliothek in der Grunewaldstraße 3 bereit.
Das Bündnis möchte Vorurteile abbauen und zeigen, dass es Hilfe gibt. Oft merken Angehörige oder Kollegen erst spät, dass jemand Probleme mit der Schrift hat, weil Betroffene häufig Ausreden suchen, um das Lesen oder Schreiben zu vermeiden. Die Experten vor Ort wollen Tipps geben, wie man solche Zeichen erkennt und wie man Betroffenen den Weg zu kostenlosen Kursen zeigt.
Der Eintritt in die Bibliothek ist frei und es ist keine Anmeldung nötig. Wer Fragen hat oder Unterstützung sucht, kann einfach vorbeikommen.