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Berlin: Hilfe bei psychischen Krisen und Suizidgedanken

Am 10. September findet der Welttag der Suizidprävention statt. Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg macht auf Hilfsangebote aufmerksam, da besonders junge Menschen und Senioren betroffen sind.

Am 10. September 2026 ist wieder der internationale Welttag der Suizidprävention. In Berlin (Hauptstadt Deutschlands) wird dieser Tag genutzt, um Menschen in psychischen Krisen zu helfen und auf die bestehenden Beratungsstellen hinzuweisen. Das Ziel ist es, das Schweigen zu brechen, denn wer über seine Probleme spricht, findet oft schneller einen Ausweg.

Die Zahlen in der Hauptstadt sind besorgniserregend. Im Jahr 2023 gab es in Berlin 14,2 Suizide pro 100.000 Einwohner. Das ist mehr als im Bundesdurchschnitt, wo die Rate bei 12,2 liegt. Besonders oft trifft es zwei Gruppen: sehr alte Menschen sowie Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene unter 30 Jahren. Oft führen psychische Krisen oder schwere Lebensumbrüche dazu, dass Betroffene keine Hoffnung mehr sehen.

Im Bezirk Tempelhof-Schöneberg gibt es verschiedene psychosoziale Beratungsstellen. Wer Hilfe sucht, kann auf der Internetseite des Bezirksamts eine Übersicht finden und eine entsprechende Broschüre herunterladen. Bezirksstadtrat Oliver Schworck betont, dass Aufklärung wichtig ist, damit niemand mit seinen Problemen alleine bleibt und sich gehört fühlt.

Wer aktuell suizidale Gedanken hat oder sich Sorgen um jemanden aus dem Umfeld macht, sollte nicht warten. In dringenden Fällen kann man die Feuerwehr unter der Nummer 112 rufen, direkt in die nächste Rettungsstelle gehen oder sich an den Berliner Krisendienst wenden.

Quelle: Senatskanzlei Berlin – zur Originalmeldung

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