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Berlin: Gartenstraßen am Rudolfplatz werden grüner

Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg baut die Straßen am Rudolfplatz um. Mehr Grün und bessere Wasserversickerung sollen den Kiez kühler machen.

In Berlin (Hauptstadt Deutschlands) gibt es bald die erste Gartenstraße der Stadt. Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg plant, den Bereich am Rudolfplatz komplett umzugestalten. Das Ziel ist, dass der öffentliche Raum besser mit dem Klimawandel klarkommt. Konkret bedeutet das: Es gibt mehr Grünflächen und mehr Schatten. Außerdem soll das Regenwasser besser im Boden versickern können, anstatt einfach in die Kanalisation zu fließen.

Das Ganze wird mit Geld aus einem Bundesprogramm finanziert. Die ersten beiden Bauabschnitte sollen bis Ende 2027 fertiggestellt werden. Wer wissen will, wie die Straßen genau aussehen sollen, kann die aktuellen Pläne ab sofort online auf der Webseite des Bezirksamts einsehen.

Damit die Anwohner mitreden können, gibt es vom 19. bis 28. August 2026 ein sogenanntes Kiezlabor. Das ist ein mobiles Angebot des CityLAB Berlin, das in der Fußgängerzone in der Danneckerstraße steht. Dort können die Menschen vorbeikommen, sich über die Pläne informieren und eigene Ideen einbringen.

Das Bezirksamt bietet im Kiezlabor auch drei feste Sprechstunden an. Am Freitag, den 21. August, ist die Verwaltung von 10 bis 11.30 Uhr vor Ort. Am Dienstag, den 25. August, ist die Bezirksbürgermeisterin Clara Herrmann von 15.30 bis 17 Uhr da. Zum Abschluss gibt es am Freitag, den 28. August, eine Sprechstunde mit der Bezirksstadträtin Annika Gerold von 16 bis 17.30 Uhr.

Neben den Gesprächen gibt es weitere Aktionen im Kiez. Am 25. August kommt das mobile Bürgeramt vorbei und es findet ein Event unter dem Motto „Gieß den Kiez“ statt. Am 26. August gibt es zudem eine Sprechstunde der Koordinierungsstelle für gemeinschaftliches Gärtnern.

Ob die Pläne durch die Rückmeldungen der Bürger noch einmal geändert werden, wird sich kurz darauf der Planung zeigen. Weitere Informationen zum Programm stehen auf der Webseite des Kiezlabors.

Quelle: Senatskanzlei Berlin – zur Originalmeldung

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