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Berlin: Führung über das sowjetische Ehrenmal in Treptow

Die Menschenrechtsorganisation Memorial führt Besucher über das sowjetische Ehrenmal. Dabei geht es um die Geschichte des Ortes und die aktuelle politische Lage.

Am Sonntag, den 9. August 2026, findet eine besondere Führung über das sowjetische Ehrenmal in Berlin (Bezirk Treptow-Köpenick) statt. Los geht es um 11 Uhr am Zugang an der Puschkinallee. Die Tour dauert etwa zwei Stunden.

Die Organisation Memorial führt durch das Gelände. Dabei wird bewusst ein anderer Blick auf den Ort geworfen als bei normalen Touren. Es geht nicht um die prunkvolle Darstellung eines Sieges, sondern um die tausenden Toten, die dort begraben liegen. Die Teilnehmer erfahren, wie privat und staatlich an die Opfer im sowjetischen und postsowjetischen Raum erinnert wird.

Ein wichtiger Punkt der Führung ist die aktuelle Zeit. Es wird besprochen, wie der Ort heute für den Krieg gegen die Ukraine genutzt wird. Außerdem wird erklärt, warum Zitate von Stalin an dieser Stelle immer noch zu sehen sind und warum sie nicht kommentiert werden.

Die Führung ist interaktiv gedacht. Das bedeutet, die Besucher können ihre eigenen Ansichten über die Anlage austauschen und darüber diskutieren. Die Veranstaltung ist Teil einer größeren Reihe zur historischen und politischen Bildung in Treptow-Köpenick.

Das Projekt wird von mehreren Partnern getragen. Dazu gehören das Bezirksamt Treptow-Köpenick, das Zentrum für Demokratie, das InteraXion-Willkommensbüro für Migranten sowie das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit und die Museen des Bezirks.

Quelle: Senatskanzlei Berlin – zur Originalmeldung

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