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Berlin-Friedrichshagen: Altes Denkmal wird aufwendig saniert

Denkmal für Gefallene der Einigungskirche auf dem Vorplatz der Christophoruskirche Foto: BA TK

In Berlin-Friedrichshagen wird das Denkmal für die Gefallenen der Einigungskriege restauriert. Das Bauwerk ist in einem schlechten Zustand und muss gesichert werden.

Ab dem 20. August 2026 wird das Denkmal für die Gefallenen der Einigungskriege in Berlin-Friedrichshagen (Berlin) auf dem Vorplatz der Christophoruskirche saniert. Das Bauwerk stammt aus dem Jahr 1879 und hat über die Zeit starke Schäden bekommen. Vor allem das Fundament, das Postament, hat tiefe Risse. Außerdem fehlen an den Steinoberflächen ganze Stücke.

Die Arbeiten sind aufwendig. Um die Statik zu retten, müssen die Eisendollen erneuert werden. Das bedeutet, dass die Arbeiter den Adler, die Säule und das Kapitell mit einem Kran abbauen müssen. Der Adler kommt danach in eine Gießereiwerkstatt. Dort wird er gereinigt und die Fachleute prüfen, ob er weitere Schäden hat.

Die anderen Teile aus Sandstein werden direkt vor Ort vorsichtig gereinigt. Die Löcher im Stein werden wieder aufgefüllt und die offenen Fugen werden dicht gemacht. Das Bezirksamt Treptow-Köpenick geht davon aus, dass die Arbeiten bis spätestens zum 31. Oktober 2026 fertig sind.

Für die Dauer der Sanierung wird der Platz mit einem Bauzaun abgesperrt. Passanten können den Bereich in dieser Zeit nicht nutzen. Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.

Quelle: Senatskanzlei Berlin – zur Originalmeldung

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