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Berlin: Fotoausstellung zeigt Hürden bei Leseschwäche

Schilder (Bild: Jesús Cabrera Hernández) Copyright und Urheber siehe Senatskanzlei Berlin

In der Volkshochschule Tempelhof-Schöneberg wird eine Ausstellung gezeigt, die verdeutlicht, wie schwierig der Alltag ohne gute Lesekenntnisse ist.

Ein Fahrplan, ein Formular oder eine einfache Nachricht auf dem Handy: Für die meisten Menschen ist das kein Problem. Doch wer nicht gut lesen und schreiben kann, stößt im Alltag ständig auf Hindernisse. Um dieses Problem sichtbar zu machen, gibt es in Berlin (Hauptstadt und Land der Bundesrepublik Deutschland) eine besondere Aktion zum Weltalphabetisierungstag.

In der Albert-Einstein-Volkshochschule Tempelhof-Schöneberg wird die Fotoausstellung „Steht doch da“ gezeigt. Die Bilder stammen von dem Künstler Jesús Cabrera Hernández. Er hat mit Menschen aus dem Arbeitskreis Orientierungs- und Bildungshilfe e. V. (AOB) gesprochen und deren Erfahrungen in Fotos festgehalten. Die Bilder zeigen Situationen aus der Arbeit, dem Gesundheitswesen oder dem Verkehr, in denen fehlende Lesekenntnisse zu echten Barrieren werden.

Die Ausstellung ist vom 7. September bis zum 30. Oktober 2026 im Haus am Barbarossaplatz 5 zu sehen. Sie befindet sich im ersten Obergeschoss in den Einstein-Bögen. Der Eintritt ist kostenlos. Wer die Ausstellung besuchen möchte, kann dies unter der Woche von 08:30 bis 21:30 Uhr tun. Am Samstag und Sonntag ist die Galerie von 09:30 bis 17:00 Uhr geöffnet. In den Schulferien ändern sich diese Zeiten.

Offiziell eröffnet wird die Schau am Mittwoch, den 9. September 2026, um 16 Uhr zusammen mit Gabriele Schäfer vom AOB. Direkt im Anschluss, von 16:30 bis 18:00 Uhr, gibt es eine Lesung der Berliner Autorin Alexandra Lüthen. Unter dem Titel „Das Leben, die Liebe und ein paar Wunder“ liest sie Geschichten in einfacher Sprache vor. Diese Lesung ist für alle Besucher offen, egal wie viel Erfahrung sie mit dem Lesen haben oder woher sie kommen.

Quelle: Senatskanzlei Berlin – zur Originalmeldung

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