Berlin feiert 30 Jahre deutsch-spanisches Dichtertreffen
In Berlin (Hauptstadt Deutschland) gibt es ein Projekt, das schon seit 30 Jahren Menschen über die Sprache zusammenbringt. Am 8. September 2026 wird dieses Wirken offiziell gefeiert. Um 14:30 Uhr findet im Kulturzentrum Alte Schule Adlershof in der Dörpfeldstraße 54–56 ein Festakt statt.
Was vor drei Jahrzehnten als Idee begann, um eine Brücke zwischen Berlin, Spanien und Lateinamerika zu bauen, ist heute eine feste Größe in der Literaturszene. Das Festival für den interkulturellen Austausch ist vor allem im Bezirk Treptow-Köpenick verwurzelt. Drei Männer halten das Projekt am Laufen: Der Dichter Ulrich Grasnick, der das Köpenicker Lyrikseminar und die Lesebühne der Kulturen leitet, der peruanische Dichter José Pablo Quevedo und der Berliner Organisator Jürgen Polinske. Quevedo ist seit 2006 offiziell als Botschafter des literarischen Netzwerks „Poeten der Welt“ in Deutschland tätig.
Der Ablauf der Feier ist bereits geplant. Zuerst begrüßt Bezirksstadtrat Marco Brauchmann die Gäste. Danach folgt eine Lesung, bei der der Musiker David Yonan für die passende Musik sorgt. Die Stadt möchte mit der Ehrung zeigen, wie wichtig solche Projekte für das Verständnis zwischen den Völkern und für die Kultur im Bezirk sind.
Interessierte können kostenlos an der Veranstaltung teilnehmen, da der Eintritt frei ist. Weitere Informationen gibt es über die Webseite des Bezirksamts Treptow-Köpenick.