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Berlin: Eschersheimer Straße wird zur Fahrradstraße

Ab dem 10. August ändern sich die Regeln in der Eschersheimer Straße. Autos dürfen dort künftig nur noch fahren, wenn sie dort wohnen oder ein Ziel in der Straße haben.

In Berlin (Bezirk Tempelhof-Schöneberg) wird die Eschersheimer Straße umgebaut. Ab dem 10. August 2026 starten die Arbeiten. Es betrifft den Abschnitt zwischen der Oberlandstraße und der Gottlieb-Dunkel-Straße. Das Ziel ist klar: Radfahrer sollen hier Vorrang haben.

Für Autofahrer bedeutet das eine große Einschränkung. Die Straße wird zur Fahrradstraße, sodass nur noch Anlieger dort fahren dürfen. Damit die Radfahrer sicherer unterwegs sind, kommen grüne Markierungen auf die Fahrbahn und spezielle Zeichen. Auch der Bereich an den Autotüren wird markiert, um Unfälle beim Aussteigen zu verhindern.

Die Stadt will damit die Verbindung zwischen Neukölln und Tempelhof verbessern. Damit die Autos nicht einfach in die Nebenstraßen ausweichen, gibt es weitere Verbote. Im Nackenheimer Weg und in der Holzmannstraße dürfen LKW nicht mehr fahren. In der Oberlandstraße und der Silbersteinstraße dürfen LKW nur noch fahren, wenn sie dort wirklich hinmüssen. Die Schilder dafür werden in den nächsten Wochen aufgestellt.

Auch für das Parken gibt es Änderungen. In der Straße werden 16 neue Fahrradbügel eingebaut, an denen insgesamt 32 Räder festgemacht werden können. Ein alter Hochbordradweg wird nicht mehr gebraucht und soll später abgerissen werden, damit der Boden wieder luftdurchlässig wird.

Die Arbeiten dauern etwa eine Woche. In dieser Zeit gilt auf der Westseite der Straße ein Halteverbot, weil die Parkplätze markiert werden müssen. Sobald die Arbeiter fertig sind, dürfen die Autos dort wieder parken.

Ob die neuen Regeln den Verkehrsfluss in den Nebenstraßen tatsächlich verbessern, wird sich zeigen, wenn die Schilder in den kommenden Wochen stehen.

Quelle: Senatskanzlei Berlin – zur Originalmeldung

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