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Berlin baut Schwimmangebote für Kinder massiv aus

Die Stadt will, dass jedes Kind in Berlin sicher schwimmen kann. Dafür gibt es jetzt ein neues Projekt von der Kita bis zur Grundschule.

In Berlin (Hauptstadt Deutschlands) sollen Kinder künftig viel früher mit dem Schwimmenlernen beginnen. Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie und die Sportverbände haben ein gemeinsames Projekt gestartet. Das Ziel ist einfach: Jedes Kind soll sich sicher und ohne Angst im Wasser bewegen können, weil Schwimmen im Notfall Leben rettet.

Der Plan sieht eine lange Kette von Angeboten vor. Das Ganze beginnt schon in den Kitas mit der sogenannten Wassergewöhnung. Danach geht es in der Grundschule weiter. In den Ferien gibt es zudem spezielle Schwimm-Intensivkurse, die kostenlos sind. Um die Qualität zu steigern, werden die Schulschwimm-Zentren ausgebaut und neue Talentschwimm-Zentren geschaffen. Das Besondere dabei ist, dass lizenzierte Trainer vom Berliner Schwimm-Verband direkt am Beckenrand helfen. Sie unterstützen die Lehrer, damit die Kinder eine bessere Betreuung bekommen und individueller gefördert werden.

Damit die Kinder motiviert bleiben, gibt es ein neues System namens „Seesternchen“. Das ist eine Art Fortschrittstabelle, in der die Schwimm-Biografie jedes Kindes dokumentiert wird. So sehen die Kleinen genau, welche Stufen sie schon geschafft haben, bevor sie später die klassischen Abzeichen wie das Seepferdchen oder Bronze, Silber und Gold holen.

Ein erster Test an der Anna-Lindh-Schule lief bereits gut: Dort haben in den ersten Klassen über 80 Prozent der Kinder schon das Seepferdchen geschafft. Die Verantwortlichen hoffen, dass die Quote der Nichtschwimmer durch diese engen Absprachen zwischen Politik, Bäder-Betrieben und Sportvereinen deutlich sinkt.

Wie genau die neuen Talentschwimm-Zentren verteilt werden und ab wann genau alle Kitas an dem Programm teilnehmen, wurde bisher nicht im Detail bekannt gegeben. Die Umsetzung erfolgt nun schrittweise über die verschiedenen Einrichtungen in der Stadt.

Quelle: Senatskanzlei Berlin – zur Originalmeldung

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