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Berlin: Anklage wegen versuchten Totschlags nach Würgevorfall

Ein 42-jähriger Mann soll in einem Wohnheim in Steglitz einen jüngeren Mann fast erwürgt haben. Nun hat die Staatsanwaltschaft Anklage erhoben.

Der Vorfall passierte am Nachmittag des 17. April 2026 in Steglitz (Berlin). In der Küche eines Wohnheims kam es zu einem heftigen Streit zwischen einem 42-jährigen Mann und einem 28-Jährigen.

Im Laufe des Streits griff der ältere Mann zu einer gefährlichen Methode: Er packte den 28-Jährigen und würgte ihn mit dessen Hals in seiner Armbeuge. Währenddessen soll er gedroht haben, ihn zu töten. Das Opfer erlitt starke Schmerzen und verlor kurzzeitig die Kontrolle über seinen Körper. Nur durch einen glücklichen Umstand konnte sich der jüngere Mann aus dem Griff befreien und flüchten.

Einige Wochen später, am 8. Mai 2026, wurde der Verdächtige festgenommen. Er kam jedoch nicht in eine normale Zelle, sondern wurde in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht. Es gibt nämlich Hinweise darauf, dass er zum Zeitpunkt der Tat psychisch krank war. Das könnte bedeuten, dass er nicht voll schuldfähig war.

Die Staatsanwaltschaft Berlin hat nun Anklage wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung beim Landgericht Berlin I erhoben. Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun das Gericht. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Senatskanzlei Berlin – zur Originalmeldung

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