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Bergisches Land: Über tausend Speeder bei Großaktion erwischt

Die Polizei hat in Wuppertal, Remscheid und Solingen eine Woche lang die Geschwindigkeit kontrolliert. Über tausend Fahrer hielten sich nicht an die Limits.

Vom 3. bis zum 9. August 2026 war die Polizei in Wuppertal (Nordrhein-Westfalen), Remscheid und Solingen verstärkt auf den Straßen unterwegs. Die Beamten nahmen an der europaweiten Aktion "ROADPOL Speed 2026" teil. Das Ziel war klar: Die Polizei wollte mehr Blitzer und Kontrollen einsetzen, damit weniger Unfälle passieren. Zu schnell zu fahren, ist nämlich eine der häufigsten Ursachen für Crashs.

Insgesamt haben die Polizisten in der Aktionswoche 23.721 Fahrzeuge gemessen. Die meisten Fahrer hielten sich an die Regeln, doch 1.024 Menschen waren zu schnell unterwegs. Allein in Wuppertal waren es 466 Verstöße, in Solingen 363 und in Remscheid 195.

Ein besonders dreister Fall passierte am 5. August in Remscheid. Auf der Lenneper Straße raste ein Fahrer mit 95 km/h durch die Stadt, obwohl dort nur 50 km/h erlaubt sind. Der Mann hatte seinen Führerschein erst vor kurzem wiederbekommen, nachdem er zuvor ein Fahrverbot hatte. Jetzt drohen ihm neben einem Bußgeld und zwei Punkten in Flensburg erneut ein einmonatiges Fahrverbot.

Auch in Solingen gab es einen deutlichen Verstoß. Auf der L74 hielten die Beamten einen Fahrer an, der mit 109 km/h unterwegs war. Erlaubt waren an dieser Stelle jedoch nur 70 km/h.

Die Polizei zieht ein positives Fazit, da die Mehrheit der Autofahrer die Geschwindigkeit eingehalten hat. Trotzdem will die Behörde auch in Zukunft genau hinschauen und die Straßen im Bergischen Land durch weitere Kontrollen sicherer machen.

Quelle: Polizei Wuppertal – zur Originalmeldung

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