Bergische Feuerwehren kämpfen gegen Rekord-Waldbrand in der Eifel
Mitten in der Nacht ging für die Feuerwehren aus dem Bergischen Land der Alarm los. Gegen Mitternacht kam der Befehl, sich für einen Großeinsatz bereitzumachen. In den frühen Morgenstunden sammelten sich die Helfer, um gemeinsam aufzubrechen. Pünktlich um 05:30 Uhr starteten 121 Einsatzkräfte aus Wuppertal, Solingen (Nordrhein-Westfalen) und Remscheid mit 33 Spezialfahrzeugen in Richtung Eifel.
Kurz vor acht Uhr morgens kamen die Retter an ihrem Einsatzort im Hürtgenwald an und begannen sofort mit der Arbeit. Das Gelände dort ist sehr unwegsam, weshalb die Feuerwehr schweres Gerät und moderne Technik einsetzt. Die Bergischen Einheiten sollen mindestens bis heute Abend gegen 19:00 Uhr vor Ort bleiben.
An dem riesigen Feuer sind viele verschiedene Organisationen beteiligt. Die Polizei hilft mit Hubschraubern aus der Luft und setzt am Boden schwere Wasserwerfer ein. Das Technische Hilfswerk (THW) kümmert sich darum, dass genug Sprit und Essen für die vielen Leute da ist. Auch die Bundeswehr und Einheiten aus anderen Bundesländern sind mit dabei, um die Flammen einzudämmen.
Besonders wichtig ist die Hilfe aus der Nachbarschaft. Lokale Landwirte und Speditionen bringen ununterbrochen Löschwasser an die Stellen, wo die Feuerwehr kaum hinkommt. Dafür nutzen sie große Lkw-Tankwagen und sogar Güllefässer. Gleichzeitig schlägt die Forstbehörde mit schweren Baumaschinen Brandschneisen in den Wald, damit das Feuer nicht noch weiter wandert.
Wie lange die Einsatzkräfte aus dem Bergischen Land in der Eifel bleiben müssen, ist noch nicht sicher. Das liegt vor allem an den aktuellen Wetterbedingungen und daran, wie schnell sich der Brand ausbreitet. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.