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Berggießhübel: Bundespolizei vollstreckt zwölf Haftbefehle

Bei Grenzkontrollen in Berggießhübel hat die Bundespolizei am Wochenende eine Reihe von Menschen festgenommen. Die Gesuchten kamen aus verschiedenen Ländern.

Die Beamten der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel (Sachsen) waren am vergangenen Wochenende bei Grenzkontrollen im Einsatz. Dabei stießen sie auf Menschen, gegen die verschiedene Staatsanwaltschaften bereits Haftbefehle beantragt hatten. Insgesamt zwölf Menschen wurden festgenommen.

Unter den Festgenommenen waren Staatsbürger aus Rumänien, Bulgarien, Mazedonien, Bosnien und auch aus Deutschland. Die Gründe für die Suche waren unterschiedlich: Einige hatten Dinge gestohlen, andere waren betrunken am Steuer gewesen oder besaßen gar keinen Führerschein.

Acht der Festgenommenen konnten die Situation schnell klären. Sie zahlten Geldstrafen in einer Gesamthöhe von 4.700 Euro und durften danach ihre Weiterreise antreten.

Vier Menschen kamen jedoch nicht so einfach davon. Sie wurden in die Justizvollzugsanstalt (JVA) Dresden gebracht. Zwei von ihnen saßen wegen Diebstahls und sexuellen Missbrauchs von Kindern in Haft. Ein Mann aus Bosnien muss zudem für die nächsten 16 Monate ins Gefängnis, weil er mit Betäubungsmitteln gehandelt hat.

Ob und inwieweit sich die Verdächtigen in allen Punkten strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Berggießhübel – zur Originalmeldung

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