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Bendorf und Uni Koblenz schließen Partnerschaft

Copyright und Urheber siehe Bendorf

Die Stadt Bendorf und die Universität Koblenz wollen künftig enger zusammenarbeiten. Ein Vertrag soll den Weg für neue Projekte in der Stadt und der Forschung ebnen.

Bürgermeister Christoph Mohr und Universitätspräsident Prof. Dr. Stefan Wehner haben am Montag, den 10. August, im Rathaus von Bendorf (Landkreis Mayen-Koblenz, Rheinland-Pfalz) eine Vereinbarung unterschrieben. Damit starten die Stadt und die Hochschule eine langfristige Partnerschaft. Es geht darum, dass die Wissenschaft aus der Uni in den Alltag der Stadtverwaltung einfließt und die Stadt im Gegenzug Impulse für die Forschung liefert.

Ein konkretes Beispiel für diese Zusammenarbeit ist das Projekt „HYDROFUTURE“. In der Bendorfer Kreuterhalle soll eine Forschungsstätte entstehen. Dort wird eine Experimentalanlage aufgebaut, um zu testen, wie verschiedene Materialien auf Wasserstoff reagieren. Das ist wichtig für die Industrie, damit feuerfeste Auskleidungen entwickelt werden können, die weltweit wettbewerbsfähig sind und dem Wasserstoff standhalten.

Auch andere Projekte gibt es bereits: Studierende der Uni Koblenz haben im Rahmen des Vorhabens „Grüne Entdeckerstadt“ einen interaktiven Stadtrundgang gestaltet.

In Zukunft sollen weitere Themen angegangen werden. Dazu gehören die Digitalisierung, die Stadtentwicklung und der Bereich Umwelt. Auch die sogenannte „grüne Transformation“ und kulturelle Themen stehen auf der Liste. Die Uni soll städtische Projekte fachlich unterstützen und wissenschaftliche Studien zu kommunalen Fragen durchführen.

Zudem sollen Studierende öfter nach Bendorf kommen. Es ist geplant, mehr Praktika und Abschlussarbeiten mit Bezug zur Stadt zu ermöglichen. Gemeinsame Workshops und Vorträge sollen den Austausch zwischen den Studenten und der Verwaltung fördern.

Die nun unterzeichnete Rahmenvereinbarung ist erst einmal die Basis. Welche konkreten Projekte als Nächstes starten, werden die Partner in Zukunft einzeln besprechen und festlegen.

Quelle: Bendorf – zur Originalmeldung

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