Bendorf stellt Straßenbeleuchtung auf neues System um
Im gesamten Stadtgebiet von Bendorf wird derzeit die Straßenbeleuchtung modernisiert. Da es dazu viele Fragen gab, erklärt die Stadtverwaltung nun, wie das neue System funktioniert. Das Ziel ist es, die Straßen sicher auszuleuchten, aber in der Nacht unnötigen Stromverbrauch und Lichtverschmutzung zu vermeiden.
Die neuen Lampen haben zwei verschiedene Systeme: ein warmes, gelbes Grundlicht und ein helles, weißes Zusatzlicht. Je nachdem, um welche Straße es sich handelt, reagieren die Lampen unterschiedlich.
In den Anliegerstraßen brennt bis 22 Uhr das warme Licht mit voller Kraft. Zwischen 22 Uhr und 5 Uhr morgens wird dieses Grundlicht auf 50 Prozent gedimmt. Das helle Zusatzlicht bleibt in dieser Zeit komplett aus, es sei denn, ein Bewegungsmelder erkennt jemanden. Dann schaltet sich das helle Licht ein. Dabei wird nicht nur die eine Lampe hell, sondern auch die direkt daneben. So „wandert“ das Licht mit der Person mit. Wenn keine Bewegung mehr da ist, geht das helle Licht nach einer gewissen Zeit wieder aus und nur das gedimmte Grundlicht bleibt an.
Auf den Hauptstraßen sowie den Sammel- und Durchgangsstraßen läuft es anders, weil dort nachts mehr Verkehr ist. Bis 22 Uhr leuchten beide Systeme mit voller Leistung. Von 22 Uhr bis 5 Uhr morgens werden beide Lichter auf 50 Prozent reduziert. Sie bleiben dann konstant auf diesem Level an. Es gibt hier keine Bewegungsmelder, die das Licht aus- oder einschalten. Ab 5 Uhr morgens brennt dann wieder alles mit voller Kraft.
Die Stadt erklärt, dass diese Art der Steuerung eine Vorgabe aus den Förder- und Kommunalrichtlinien ist. So wird die Beleuchtung an die Funktion der jeweiligen Straße angepasst.
Quelle: Bendorf – zur Originalmeldung