Bendorf öffnet seine historischen Denkmäler
Am Sonntag, den 13. September 2026, ist wieder Tag des offenen Denkmals in Bendorf (Landkreis Mayen-Koblenz, Rheinland-Pfalz). Unter dem Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“ öffnen viele historische Orte ihre Türen. Los geht es aber schon am Samstag, den 12. September. Um 16 Uhr führt der Altbürgermeister Michael Syré durch die Kirche St. Medard. Er erzählt dabei über die älteste Tür der Stadt, ein judenfeindliches Wandgemälde und wie die Kriegsschäden beseitigt wurden. Die Einladung kommt vom Förderkreis St. Medard.
Am Sonntag selbst ist die Kirche St. Medard von 12.30 bis 17 Uhr geöffnet. Wer möchte, kann dort eine Führung machen; bei Bedarf gibt es diese auch in der evangelischen Kirche.
In der Sayner Hütte findet von 10 bis 17 Uhr ein Hüttenfest des Freundeskreises und der Stiftung statt. Es gibt Kurzführungen durch die Industriearchitektur und Volker Allexi zeigt beim Schaugießen, wie es früher ablief. Für Essen und Trinken ist gesorgt.
Auf der Burg Sayn führt der „Ritter Hermann von Sayn“ über die Oberburg und in die ehemalige Burgkirche. Besucher können dort Schwerter, Morgensterne und Streitäxte ausprobieren. Wenn das Wetter passt, kann man zudem mit mittelalterlichen Bögen schießen. Die Gastronomie auf der Burg ist von 11 bis 19 Uhr geöffnet.
In der Abtei Sayn gibt es zwischen 12 und 16 Uhr jede Stunde eine Führung, eventuell mit Orgelmusik. Wenn zu viele Leute kommen, gibt es vielleicht eine extra Führung um 17 Uhr. Im Kreuzgang stehen ein Infostand und ein Verkauf des Fördervereins.
Auch private Gebäude öffnen ihre Türen. Die Heimatstil-Villa in der Koblenz-Olper-Straße 21 ist von 12 bis 17 Uhr für Besucher offen. Das Haus wurde etwa 1912 für Josef Merl gebaut. Man kann dort die Holztreppe, die Bibliothek und den Wintergarten sehen. In der Direktorenvilla (In der Sayner Hütte 1) führen Thomas Naethe und Rita Ternes um 10 und 15 Uhr durch das restaurierte Haus.
Am Römerturm (WP 1/54) hält der Legionär Conrad Lunar von 11 bis 15 Uhr Wacht. Er beantwortet Fragen zur Römerzeit und steht für Fotos bereit. Der Verkehrs- und Verschönerungsverein Sayn kümmert sich dort um das leibliche Wohl.
Von 11 bis 15 Uhr erklären die Leute von der Gesellschaft für Geschichte und Heimatkunde (GGH) die Arbeit an den Röstöfen. Es gibt Infos zur Grube Werner und passendes Material zum Anschauen. Diese Veranstaltung fällt jedoch aus, wenn es stark regnet.
Quelle: Bendorf – zur Originalmeldung