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Baustellen-Chaos im Landkreis Coburg: Brücken gesperrt

2026_07_29_Itzbruecke.jpg Copyright und Urheber siehe Landkreis Coburg

In mehreren Ortsteilen des Landkreises Coburg (Oberfranken, Bayern) wird jetzt gebaut. Besonders die Sperrung einer Brücke in Coburg sorgt für große Umwege.

Wer in den nächsten Wochen im Coburger Land unterwegs ist, muss mit Staus und Umwegen rechnen. Das Staatliche Bauamt Bamberg lässt gleich mehrere Projekte angehen.

Am schwerwiegendsten ist die Vollsperrung der Itzbrücke in Coburg (Oberfranken, Bayern). Ab dem 3. August 2026 wird dort der Fahrbahnbelag erneuert. Die Brücke ist 54 Meter lang und wurde bereits 1960 gebaut. Weil das Bauwerk alt ist, gibt es Schäden, durch die Wasser in die Konstruktion sickern könnte. Deshalb wird die Brücke komplett gesperrt, damit die Experten auch die Bauteile unter dem Asphalt genau prüfen können. Die Arbeiten dauern bis zum Ende der bayerischen Sommerferien.

Wer dort lang wollte, muss einen weiten Bogen schlagen. Der Verkehr wird in beide Richtungen über die Bundesstraße 303 zur Anschlussstelle Ebersdorf bei Coburg auf die Autobahn A 73 geleitet. Von dort geht es über Coburg zurück zur B 4.

Auch zwischen Sonnefeld und Neuensorg wird es eng. Ab Mittwoch, dem 5. August, wird die Brücke der Kreisstraße CO 11 über die B 303 bei Sonnefeld saniert. Hier wird nicht nur der Asphalt erneuert, sondern auch der Beton repariert und die Bordsteine für Fußgänger und Radfahrer erhöht. Die Brücke sowie der Radweg bleiben bis voraussichtlich Anfang November komplett gesperrt. Die Umleitung führt über die B 303, die Staatsstraße 2191 über Weidhausen und verschiedene Kreisstraßen bis nach Neuensee.

Zusätzlich gibt es Ärger in Dörfles-Esbach. Dort wird gerade das Glasfasernetz ausgebaut. An der Einmündung vom Mühlenweg in die Coburger Straße (Kreisstraße CO 29) gibt es ab Montag Tiefbauarbeiten. Damit die Arbeiter sicher sind, wurde eine Baustellenampel aufgestellt. Bis zum 21. August müssen Autofahrer hier mit längeren Wartezeiten rechnen, besonders im Berufsverkehr.

Die Behörden bitten alle Fahrer um Geduld.

Quelle: Landkreis Coburg – zur Originalmeldung

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