Basel: Gesuchter Mann im Fernreisezug festgenommen
Am Mittwochmorgen, dem 2. September 2026, kontrollierte eine Streife der Bundespolizei einen 31-jährigen Mann aus Algerien. Der Mann befand sich in einem Fernreisezug am Badischen Bahnhof in Basel (Schweiz).
Als die Beamten die Personalien des Mannes überprüften, kam schnell heraus, dass er nicht im Land sein durfte. Seit einem Tag bestand gegen ihn ein offizielles Einreise- und Aufenthaltsverbot für Deutschland. Damit war der Versuch, die Grenze zu überqueren, illegal.
Doch damit nicht genug: Der Mann war insgesamt mit vier Fahndungen gesucht. Drei Staatsanwaltschaften wollten wissen, wo er sich aufhält. Ihm werden schwere Dinge vorgeworfen, darunter Diebstahl mit Waffen, Beleidigungen und Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz.
Die Polizei sprach sich daraufhin mit der zuständigen Ausländerbehörde ab. Diese entschied, dass der Mann in Abschiebehaft kommen soll. Nach der Vorführung vor einem Richter wurde er festgenommen und in eine Abschiebehafteinrichtung gebracht.
Gegen den Mann wurde zudem ein Strafverfahren wegen der Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Weil am Rhein – zur Originalmeldung