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Barth: Streit um Döner endet in Schlägerei

Ein weggeworfener Döner führte am Bahnhof in Barth zu einer wilden Rangelei. Am Ende ermittelt die Polizei gegen drei Männer und einen Passanten.

Am Dienstagabend, dem 21. Juli 2026, ging es am Bahnhof von Barth (Landkreis Vorpommern-Rügen, Mecklenburg-Vorpommern) gegen 20:30 Uhr turbulent zu. Ein 19-jähriger Mann warf den Döner eines 26-Jährigen einfach auf den Boden. Das löste einen heftigen Streit aus.

Aus dem Wortgefecht wurde schnell eine Schlägerei. Der 19-Jährige und der 26-Jährige lieferten sich eine Rangelei, in die sich auch ein weiterer Mann, ein 24-Jähriger, einmischte. Die Beteiligten verletzten sich gegenseitig.

Als die Polizei eintraf, wurde bei den Männern der Alkoholgehalt geprüft. Der 19-Jährige willigte in einen Atemalkoholtest ein, der einen Wert von 2,03 Promille zeigte. Auch der 24-Jährige machte einen Test, bei dem 1,00 Promille gemessen wurden. Der 26-Jährige wollte hingegen keinen Test machen und verweigerte die Prüfung.

Während die Beamten den Vorfall aufnahmen, tauchte ein weiterer Mann auf. Ein 30-Jähriger beschimpfte die Anwesenden lautstark mit verfassungsfeindlichen Aussagen. Zudem bemerkten die Polizisten ein Tattoo an seinem Bein, das ein Symbol einer verfassungswidrigen Organisation zeigt.

Jetzt ist die Kriminalpolizei in zwei verschiedenen Richtungen aktiv. Zum einen wird wegen des Verdachts der Körperverletzung ermittelt. Zum anderen prüft die Polizei, ob der 30-Jährige durch sein Tattoo und seine Aussagen gegen das Gesetz verstoßen hat.

Ob und inwieweit sich die Beteiligten strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizeipräsidium Neubrandenburg – zur Originalmeldung

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