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Barsinghausen passt Finanzplan für 2026 an

Der Stadtrat hat den zweiten Nachtragshaushalt für das Jahr 2026 beschlossen. Es geht dabei vor allem um höhere Ausgaben und neue Verpflichtungen.

In Barsinghausen (Region Hannover, Niedersachsen) gibt es neue Zahlen für die Stadtkasse. Der Rat hat am 18. Juni 2026 die zweite Nachtragshaushaltssatzung für das laufende Jahr beschlossen. Die Kommunalaufsicht der Region Hannover hat das Ganze am 22. Juli 2026 genehmigt.

Die Stadt muss mehr Geld ausgeben. Die ordentlichen Aufwendungen steigen um 726.800 Euro und liegen damit insgesamt bei 103.751.200 Euro. Gleichzeitig nehmen die ordentlichen Erträge um 142.400 Euro zu. Auch bei den außerordentlichen Posten gibt es Bewegungen: Hier fließen 410.000 Euro ein, während 100.000 Euro ausgegeben werden.

Besonders deutlich wird die Änderung bei den Verpflichtungsermächtigungen. Diese werden massiv erhöht. Sie steigen um 70.125.000 Euro auf einen Gesamtbetrag von 89.565.000 Euro. Die Kreditermächtigungen für Investitionen bleiben hingegen bei 30 Millionen Euro stehen. Auch am Höchstbetrag für Liquiditätskredite wird nichts geändert.

Für die Bürger sind vor allem die Steuersätze wichtig. Die Hebesätze für 2026 stehen fest: Die Grundsteuer A liegt bei 994 Prozent, die Grundsteuer B bei 665 Prozent und die Gewerbesteuer bei 480 Prozent.

Wer die genauen Details des Plans sehen will, kann den Nachtragshaushalt in der Bergamtstraße 5 in Zimmer 8 einsehen. Die Unterlagen liegen dort für sieben Tage aus. Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Donnerstag zwischen 8 und 16 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr.

Bei Fragen hilft das Amt für Finanzen in der Breite Straße 7 weiter. Dort ist Frau Kathrin Volker unter der Telefonnummer 05105 774-2236 erreichbar.

Quelle: Barsinghausen – zur Originalmeldung

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