Bahnstrecke zwischen Landau und Germersheim soll zurückkehren
Die Bahnstrecke zwischen Landau und Germersheim könnte bald wieder befahren werden. Am 11. August 2026 kam es dazu in der Kreisverwaltung in Rülzheim (Landkreis Germersheim, Rheinland-Pfalz) zu einem wichtigen Treffen. Dort saßen Vertreter der betroffenen Gemeinden sowie Leute vom Zweckverband Öffentlicher Personennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd (ZÖPNV Süd) zusammen.
Im Zentrum des Gesprächs stand eine Vorabuntersuchung. Verbandsdirektor Michael Heilmann vom ZÖPNV Süd stellte die Ergebnisse dieser Prüfung vor. Die Untersuchung soll als Basis dienen, damit die Politik und die Fachleute entscheiden können, wie es weitergeht. Ziel des Meetings war es, die oft langwierigen Abstimmungen und Prüfungen zu beschleunigen, damit das Projekt schneller voranschreitet.
Die Verantwortlichen sehen in der Strecke einen großen Gewinn für die Region. Germersheims Bürgermeister Marcus Schaile und Landaus Oberbürgermeister Dr. Dominik Geißler betonten, dass vor allem Pendler und Schüler von der Verbindung profitieren würden. Auch Landrat Martin Brandl, der das Treffen in Rülzheim organisiert hatte, will das Verfahren zügig vorantreiben. Dietmar Seefeldt, Landrat der Südlichen Weinstraße, ergänzte, dass die Schiene nicht nur die Infrastruktur verbessere, sondern auch beim Klimaschutz helfe.
An dem Termin nahmen zahlreiche lokale Politiker teil, darunter die Ortsbürgermeister aus Essingen, Lustadt, Bornheim, Westheim und Zeiskam sowie Vertreter aus Lingenfeld und der Verbandsgemeinde Offenbach an der Queich. Ein externer Experte für Bahnplanung unterstützte die Runde fachlich.
Wie genau der Zeitplan für die Reaktivierung aussieht und welche Kosten auf die Kommunen zukommen, blieb in der Mitteilung offen. Die weiteren Schritte werden nun auf Basis der vorliegenden Untersuchung diskutiert.