Baden-Württemberg investiert Millionen in ländliche Projekte
Die Landesregierung in Stuttgart (Baden-Württemberg) hat neue Fördergelder verteilt. Insgesamt 20,2 Millionen Euro fließen in 259 verschiedene Projekte im ländlichen Raum. Das Geld soll dabei helfen, die Lebensqualität und die Infrastruktur außerhalb der großen Städte zu verbessern.
Auch die Wirtschaft bekommt Unterstützung. Vier sogenannte Digital Hubs in Ostwürttemberg, Rhein-Neckar, Heilbronn-Franken sowie im Schwarzwald-Baar-Heuberg erhalten zusammen zwei Millionen Euro. Diese Zentren sollen Unternehmen dabei helfen, neue digitale Ideen und Techniken schneller umzusetzen. Zusätzlich fließen rund 2,4 Millionen Euro in die Forschungseinrichtung Hahn-Schickard. Dort soll die Technik verbessert werden, damit Lieferketten künftig stabiler gegen Störungen sind.
Für die Natur gibt es ebenfalls Geld: Die Stiftung Naturschutzfonds stellt 1,1 Millionen Euro bereit, um die biologische Vielfalt zu schützen. Wer ein passendes Projekt hat, kann sich ab sofort bewerben.
Neben den Geldtöpfen gab es wichtige Termine für Handwerker und Fachkräfte. Verkehrsministerin Nicole Razavi überreichte 44 neuen Straßenwärtern ihre Zeugnisse. Weil zu wenig Personal da ist, erhöht das Land die Ausbildungsplätze auf 75 pro Jahr. In Ellwangen wurden zudem Meisterbriefe an Gärtner und Floristen verliehen.
Im Bereich Sicherheit und Gesundheit gibt es neue Entwicklungen. Der Verfassungsschutzbericht 2025 warnt vor mehr Extremismus, Spionage und anderen Bedrohungen für das Land. Gleichzeitig startet das Sozialministerium eine Kampagne unter dem Motto „Das Unsichtbare sichtbar machen“. Damit will das Land mehr Fachkräfte für den öffentlichen Gesundheitsdienst gewinnen.
Abgerundet wurde die Woche durch Auszeichnungen: Die Künstlerin Ulla von Brandenburg bekommt den Landespreis für Bildende Kunst 2027. Zudem wurden Schüler aus zehn verschiedenen Schulen für ihren Einsatz im Tierschutz geehrt.
Quelle: Landesregierung Baden-Württemberg – zur Originalmeldung