Baden-Baden zeigt Mitarbeitern digitale Zukunft der Verwaltung
In Baden-Baden (Baden-Württemberg) drehte sich kürzlich alles um die digitale Zukunft der Stadtverwaltung. Bei einem speziellen Digitaltag konnten die Mitarbeiter erleben, welche Projekte hinter den Kulissen bereits laufen. Insgesamt gab es mehr als 20 Stationen, an denen verschiedene Anwendungen vorgestellt wurden.
Über den Tag verteilt kamen rund 500 Menschen vorbei. Mehr als 70 Kollegen aus der Verwaltung erklärten dort ihre Themen. Es ging dabei nicht nur um einfache Computerprogramme. Die Mitarbeiter präsentierten unter anderem digitale Akten, neue Arbeitsplätze und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Auch Themen wie Geodaten, Sensorik und die Digitalisierung in den Schulen oder bei der Feuerwehr waren dabei.
Bürgermeister Dr. Tobias Krammerbauer betonte, dass man nicht einfach alte Abläufe eins zu eins in den Computer übertragen wolle. Stattdessen prüft die Stadt erst die Prozesse, um echte Verbesserungen zu schaffen. Oberbürgermeister Thomas Jung ergänzte, dass der Gemeinderat die entsprechende Strategie bereits im März beschlossen habe. Das Ziel sei es, die Arbeit der Mitarbeiter zu erleichtern und vor allem die Bürger zu entlasten. Viele Anliegen sollen künftig bequem von zu Hause aus erledigt werden können.
Am Nachmittag besuchten auch Stadt- und Ortschaftsräte die Veranstaltung. Zudem waren Vertreter aus anderen Städten zu Gast. Diese gehören zum Verbund „re@di“. Zusammen mit Baden-Baden arbeiten dort die Städte Bretten, Bruchsal, Bühl, Gaggenau, Ettlingen, Rastatt, Rheinstetten und Stutensee an gemeinsamen digitalen Lösungen.