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Bad Wurzach: Viele Bürger interessieren sich für Balkonkraftwerke

Copyright und Urheber siehe Bad Wurzach

Über 20 Menschen wollten in Bad Wurzach wissen, wie sie mit kleinen Solaranlagen selbst Strom erzeugen können.

Am Dienstag, den 21. Juli 2026, trafen sich mehr als 20 interessierte Bürger im Maria Rosengarten in Bad Wurzach (Landkreis Ravensburg). Die Stadt und das Energiebündnis Bad Wurzach-Bad Waldsee hatten zu einem Info-Abend eingeladen. Im Mittelpunkt standen Balkonkraftwerke und passende Batteriespeicher.

Der Experte Paul Wieland von der Firma carpediem volxpower aus Weingarten erklärte den Teilnehmern, wie die Technik funktioniert. Er zeigte auf, wo man die Anlagen am besten montiert und wie man einen Speicher sinnvoll einplant. Sein wichtigster Rat an die Anwesenden: Wer ein Balkonkraftwerk kauft, sollte direkt einen Batteriespeicher mitnehmen. Nur so lässt sich der Strom, den die Sonne tagsüber liefert, auch abends oder nachts nutzen.

Besonders für Mieter oder Leute, die kein passendes Dach für eine große Anlage haben, sind diese kleinen Kraftwerke interessant. Zwar ist die Leistung auf 800 Watt begrenzt, aber man kann trotzdem die Stromkosten senken. Die Anschaffung ist vergleichsweise günstig. Je nachdem, wie viel Strom verbraucht wird und wo die Anlage steht, hat sich die Investition nach drei bis sechs Jahren amortisiert.

Zusätzlich stellte das Energiebündnis seine sogenannten „PV-Scouts“ vor. Das sind ehrenamtliche Berater, die eine kostenlose und unabhängige Erstberatung zu Photovoltaikanlagen anbieten. Wer mehr darüber wissen will, findet Informationen auf der Webseite des Energiebündnisses oder beim Landkreis Ravensburg unter dem Stichwort „PV-Scouts“.

Quelle: Bad Wurzach – zur Originalmeldung

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