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Bad Soden am Taunus verabschiedet Martin Schellhorn in den Ruhestand

Copyright und Urheber siehe Bad Soden am Taunus

Nach vielen Jahren in der Stadtverwaltung geht Martin Schellhorn in Rente. Mit emotionalen Abschieden im Kulturzentrum und im Rathaus wurde sein Wirken gewürdigt.

In Bad Soden am Taunus (Main-Taunus-Kreis, Hessen) hat die Stadtverwaltung einen erfahrenen Mitarbeiter verloren. Martin Schellhorn geht in den Ruhestand. Die Verabschiedung verlief in zwei Etappen: Zuerst trafen sich die Kollegen am Freitag zuvor im Kulturzentrum Badehaus. Dort sorgten die Kinder der städtischen Kita „Am Hübenbusch“ für einen emotionalen Moment, als sie ein extra für ihn einstudiertes Lied sangen.

Am Montag folgte dann der offizielle Teil im Rathaus. Hier verabschiedete Bürgermeister Dr. Frank Blasch den Fachbereichsleiter für Bürgerservice und Kultur förmlich aus seinem Dienst. Schellhorn blickt auf eine lange Karriere in der Stadt zurück. Er leitete die Kita „Am Hübenbusch“ und war von 2017 bis 2024 Chef der Abteilung für Kinder, Jugend, Senioren und Soziales. Im Februar 2024 wurde er schließlich zum Fachbereichsleiter ernannt.

Bürgermeister Dr. Frank Blasch lobte Schellhorns Mut und sein Verantwortungsbewusstsein. Er betonte, dass Schellhorn trotz seines Uni-Studiums immer seine Praxiserfahrung genutzt habe, um Aufgaben in der Verwaltung zu lösen. Auch sein Kollege Michael Serba, der für Bauen und Entwickeln zuständig ist, hob hervor, dass Schellhorn stets ein guter Ratgeber war und viele Veränderungen in der Stadt mitgestaltet habe.

Besonders in schweren Zeiten war Schellhorn eine wichtige Stütze. Der Personalratsvorsitzende Patrick Fangmann erinnerte an das Jahr 2022, als plötzlich viele Flüchtlinge aus der Ukraine in die Stadt kamen. Schellhorn hatte in einer zentralen Funktion dabei geholfen, diese Situation zu bewältigen. Auch seine Nachfolgerin, Steffi von Landenberg, dankte ihm für die gründliche Einarbeitung in das große Aufgabengebiet.

Martin Schellhorn selbst bezeichnete die vergangenen Jahre als ereignisreich. Die vielen Begegnungen und Kontakte in der Stadt würden ihm in Erinnerung bleiben.

Quelle: Bad Soden am Taunus – zur Originalmeldung

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