Bad Salzuflen: Frau verliert Geld durch Love-Scamming
Die 63-jährige Frau aus Bad Salzuflen (Kreis Lippe, Nordrhein-Westfalen) lernte einen Mann über die sozialen Medien kennen. Über mehrere Wochen hinweg schrieben die beiden miteinander. Es entstand eine Online-Bekanntschaft, die sich wie ein beginnendes Liebesverhältnis anfühlte.
Nach etwa zwei Wochen änderte der Unbekannte jedoch den Ton. Er bat die Frau plötzlich um Geld. Er behauptete, er benötige das Geld für gemeinsame Investitionen. Die Frau vertraute dem Mann und überwies ihm den gewünschten Betrag. Insgesamt ging es um eine niedrige fünfstellige Summe.
Die Polizei warnt nun vor dieser Masche, dem sogenannten Love-Scamming. Betrüger suchen gezielt nach Menschen im Internet, bauen eine emotionale Bindung auf und fordern dann Geld. Die Beamten raten dazu, bei Unbekannten im Netz grundsätzlich misstrauisch zu sein. Besonders bei Widersprüchen in den Erzählungen sollte man aufpassen.
Die Polizei betont, dass man niemals Geld an Online-Bekanntschaften überweisen sollte. Auch persönliche Daten sollte man nur sehr zurückhaltend weitergeben, da Betrüger diese Informationen später für Erpressungen oder weitere Täuschungen nutzen können.
Die Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.