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Bad Salzuflen: Feuerwehr rettet Pferd aus Graben

Ein 29-jähriges Pferd stürzte im Gröchteweg in einen Entwässerungsgraben. Die Feuerwehr musste schweres Gerät einsetzen, um das Tier zu befreien.

Am Dienstagnachmittag passierte es im Gröchteweg in Bad Salzuflen (Kreis Lippe, Nordrhein-Westfalen). Das 29-jährige Pferd namens Sally war in einen Entwässerungsgraben gestürzt. Der Graben war zwar nur einen halben Meter tief, aber das Tier landete auf dem Rücken. Aus dieser Position konnte sich das Pferd nicht mehr selbst befreien.

Die Freiwillige Feuerwehr rückte schnell aus. Weil das Pferd groß und schwer ist, holten die Einsatzleiter vorsichtshalber auch einen Teleskoplader dazu. Glücklicherweise stand kein Wasser im Graben, was die Rettung erleichterte. Damit weder das Tier noch die Retter verletzt wurden, sicherten die Feuerwehrleute zuerst die Hufe von Sally.

Dann begannen die Arbeiten an der Grabenkante. Zuerst schob der Teleskoplader Erde beiseite, danach gruben die Einsatzkräfte mit Schaufeln und Spaten weiter, um mehr Platz zu schaffen. Mit Hilfe von Bandschlingen konnten sie das Pferd schließlich vorsichtig auf die Seite drehen. In dieser Lage konnte sich Sally wieder aufrichten und stand wieder auf eigenen Beinen.

Die Feuerwehr hatte sicherheitshalber schon ein spezielles Pferdegeschirr aus Herford angefordert, doch das war am Ende nicht nötig. Eine Reiterin blieb die ganze Zeit bei dem Tier und beruhigte es, was den Rettern die Arbeit erleichterte. Auch ein Tierarzt war vor Ort und passte auf das Pferd auf.

Nach etwa 30 Minuten war die Aktion beendet. Das Pferd schien unverletzt zu sein, und die Feuerwehr konnte zum Gerätehaus zurückkehren. Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.

Quelle: Freiwillige Feuerwehr Bad Salzuflen – zur Originalmeldung

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