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Bad Marienberg: Neue Pelletheizung für Realschule fertig

Copyright und Urheber siehe Bad Marienberg

Die Marie-Curie-Realschule plus bekommt ein neues Heizhaus. Künftig heizt die Schule mit Holzpellets aus der Region.

Im Schulzentrum von Bad Marienberg (Westerwaldkreis, Rheinland-Pfalz) wurde während der Sommerferien ein neues Heizhaus gebaut. Damit verabschiedet sich die Marie-Curie-Realschule plus von der alten Gas- und Ölheizung im Keller. Stattdessen setzt die Gemeinde nun auf Holzpellets.

Das neue System ist recht kompakt: Das Heizhaus besteht aus zwei Containern, die mit Lärchenholz aus der Region verkleidet wurden. In den Containern befinden sich der Pelletheizkessel und das Lager für die Holzpellets. Das warme Wasser wird über eine Leitung unter der Erde in den Keller der Schule geleitet. Dort gibt es zwei Pufferspeicher mit jeweils 2.000 Litern Fassungsvermögen. So ist immer genug warmes Wasser für die Heizkörper und die Wasserhähne vorhanden.

Die Pellets werden direkt in der Verbandsgemeinde Bad Marienberg hergestellt. Betrieben wird die Anlage von der Firma „MANN Naturenergie“. Die Schule verbraucht jährlich etwa 1,4 Millionen Kilowatt Heizenergie. Durch den Wechsel auf Holz sinkt der CO2-Ausstoß im kommenden Winter deutlich.

Auch finanziell lohnt sich der Umstieg. Laut Bürgermeister Marvin Kraus liegen die Kosten für die Wärme zwischen zehn und 20 Prozent unter den Preisen für Öl und Gas. Hätte die Schule das System bereits im Jahr 2025 genutzt, hätte sie zwischen 10.000 und 15.000 Euro sparen können. Zudem hielt die Verbandsgemeinde als Schulträger die Investitionskosten für den Bau gering.

Quelle: Bad Marienberg – zur Originalmeldung

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