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Bad Kreuznach: Mann verletzt Polizisten am Bahnhof

Ein 50-Jähriger ignorierte sein Hausverbot am Bahnhof in Bad Kreuznach. Bei der anschließenden Kontrolle kam es zu einem Handgemenge.

In der Nacht zum Sonntag, den 9. August 2026, war eine Streife der Bundespolizei am Bahnhof in Bad Kreuznach (Rheinland-Pfalz) unterwegs. Dabei fiel den Beamten ein 50-jähriger Deutscher auf. Die Polizisten wussten sofort, dass der Mann dort eigentlich nicht sein durfte, da er ein aktuelles Hausverbot für den Bahnhof hatte. Zudem war er bereits polizeibekannt.

Die Beamten sprachen den Mann an und wollten ihn kontrollieren. Doch der 50-Jährige weigerte sich beharrlich. Obwohl die Polizisten ihn mehrfach dazu aufforderten, mitzuwirken, kam er der Bitte nicht nach. Schließlich mussten die Beamten körperliche Gewalt anwenden, um den Mann aus dem Bahnhofsbereich zu entfernen.

Bei dem Gerangel verletzte sich einer der Polizisten. Die Verletzung war so schwer, dass der Beamte seinen Dienst sofort abbrechen musste.

Die Bundespolizei hat nun Ermittlungsverfahren gegen den Mann eingeleitet. Er muss sich wegen Körperverletzung, Hausfriedensbruch und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern – zur Originalmeldung

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