Bad Homburg stellt neue Online-Datenbank für Kur-Annoncen vor
In Bad Homburg vor der Höhe (Hessen) gibt es bald einen neuen digitalen Schatz für Geschichtsinteressierte. Das Stadtarchiv und das Hessische Institut für Landesgeschichte haben gemeinsam eine Online-Datenbank erstellt. Darin geht es um die sogenannten Annoncen in den Homburger Kur- und Badelisten. Diese Anzeigen aus der Zeit von 1834 bis 1918 zeigen, wie das Leben in der Stadt früher war, als Bad Homburg ein internationaler Ort für Kuren und Luxus war.
Die Listen sind mehr als einfache Gästeru-Register. Sie enthalten zehntausende Anzeigen, die verraten, welche Waren und Dienstleistungen es damals gab. So bekommt man einen Einblick in den Alltag, die Freizeit und die Gesundheit der Kurgäste von früher.
Um das neue Angebot vorzustellen, gibt es eine öffentliche Veranstaltung. Diese findet am Dienstag, den 11. August 2026, um 19 Uhr in der Villa Wertheimber statt. Der Eintritt für die Besucher ist kostenlos. Begrüßt werden die Gäste von Oberbürgermeister Alexander Hetjes, der Archivleiterin Dr. Astrid Krüger und Professor Dr. Holger Th. Gräf vom Institut für Landesgeschichte.
Im Programm steht ein Vortrag von Dr. Andrea Pühringer über die digitale Kurgeschichte. Zudem erklären Sarah Griwatz und Kerstin Lorenz, wie die neue Datenbank funktioniert. Das Angebot ergänzt bestehende Online-Projekte wie das „Digitale Gebäudebuch“ oder die „Orte der Kur“.
Wer nicht zur Veranstaltung kommen kann, kann die Datenbank im Anschluss unter www.bad-homburg.de/stadtarchiv im Internet aufrufen.