Bad Homburg: Kinder lernten ihre Rechte auf Spielplätzen kennen
In den Sommerferien gab es in Bad Homburg vor der Höhe (Hessen) eine besondere Aktion. Das Team der Präventionsketten und Frühen Hilfen war sechs Wochen lang im Stadtgebiet unterwegs. Sie besuchten sechs verschiedene Spielplätze, um Kindern und ihren Eltern die Kinderrechte näherzubringen. Die Aktion fand dort statt, wo die Kinder sowieso ihre Freizeit verbringen.
Insgesamt machten die Verantwortlichen Station auf den Spielplätzen am Mühlweg, bei der Volkshochschule, am Römerbrunnen, in der Obergasse, in der Weberstraße und im Jubiläumspark. Die Angebote bauten auf dem bereits vorhandenen Kinderrechtepfad auf. Dort gibt es Informationstafeln und eine Rallye, mit der Familien die verschiedenen Stationen erkunden können. In den Ferien kamen nun zusätzliche Spiele, Bewegung und Kreativangebote hinzu.
An jedem Tag ging es um ein anderes Thema. Besonders die Kinder hatten Spaß dabei, eine eigene „Stopp-Hand“ zu basteln. Sie zeichneten ihre Hände nach und schnitten sie aus. Dabei lernten sie, wie sie ihre eigenen Grenzen setzen und gleichzeitig die Grenzen von anderen respektieren.
Auch die Gesundheit kam nicht zu kurz. Die Kinder sortierten verschiedene Getränke nach ihrem Zuckergehalt in die Farben Grün, Gelb und Rot ein. Viele waren erstaunt, wie viel Zucker in ihren Lieblingsgetränken steckt. Zum Abschluss im Jubiläumspark konnten die Teilnehmer zudem ihr Gleichgewicht auf einer Slackline testen.
Für viele Eltern war die Aktion auch eine Chance, Fragen zu stellen. Sie informierten sich vor Ort über Beratungs- und Unterstützungsangebote, die es in Bad Homburg gibt. Die Stadt zieht eine positive Bilanz aus den sechs Wochen, die Anfang August endeten.
Auch wenn die Ferien vorbei sind, bleibt das Angebot bestehen. Der Kinderrechtepfad mit den Tafeln und der Rallye ist weiterhin für alle Familien in Bad Homburg zugänglich.