Bad Dürkheim und Amorbach planen engere Zusammenarbeit
Vertreter aus Bad Dürkheim (Rheinland-Pfalz) und Amorbach trafen sich am 29. Juli 2026 in Amorbach. Auf Einladung des Fürstenhauses Leiningen kamen die Verantwortlichen zusammen, um über eine engere Kooperation zu sprechen. Fürst zu Leiningen sowie Prinzessin Olga und Prinz Hermann zu Leiningen begrüßten die Delegation aus der Pfalz.
Aus Bad Dürkheim reisten Bürgermeisterin Natalie Bauernschmitt, Marcus Brill vom Fachbereich Tourismus, Kultur, Wirtschaft und Veranstaltungen, Britta Hallmann-Preuss vom Stadtmuseum sowie Annett Pfannebecker an, die für die Städtepartnerschaften zuständig ist. Für Amorbach waren Bürgermeister Peter Schmitt und Hauptamtsleiter Tobias Laske beim Gespräch dabei.
Im Kern geht es um die gemeinsame Geschichte. Das Haus Leiningen verbindet beide Regionen: Ursprünglich hatte das Fürstenhaus Wurzeln in der Pfalz, verlor aber durch die Neuordnung unter Napoleon seine Besitzungen am linken Rheinufer. Deshalb wurde der Herrschaftssitz später nach Amorbach verlegt. Diese Verbindung soll nun genutzt werden, um Besuchern die Kulturgeschichte an den echten Orten zu zeigen.
Beide Städte haben eigene Stärken im Tourismus und bei Freizeitangeboten. Das Ziel ist es nun, diese Profile zu verknüpfen und neue Impulse für die regionale Entwicklung zu setzen. Das Fürstenhaus Leiningen soll dabei als Brücke zwischen den Standorten dienen.
Ein konkreter Anlass für die Zusammenarbeit steht bereits bevor: Im Jahr 2028 feiert Bad Dürkheim sein 1250-jähriges Stadtjubiläum, da die Stadt im Lorscher Kodex erstmals erwähnt wurde. Die Beteiligten sprachen bereits darüber, wie die Stadt Amorbach und das Fürstenhaus Leiningen in diese Feierlichkeiten eingebunden werden können.
Die Gesprächspartner haben sich darauf geeinigt, den Austausch fortzusetzen und erste gemeinsame Projekte zu planen. Weitere Details zu den konkreten Vorhaben liegen bislang nicht vor.