Bad Dürkheim: Messer und Drogen bei Jugendschutzkontrolle gefunden
Am Donnerstag, den 16. Juli 2026, waren die Einsatzkräfte in Bad Dürkheim (Rheinland-Pfalz) im Einsatz. Die Polizei, der Kommunale Vollzugsdienst der Stadt und das Kreisjugendamt hatten eine gemeinsame Aktion geplant. Grund dafür waren Beschwerden von Bürgern, die sich durch größere Jugendgruppen im öffentlichen Raum unsicher gefühlt hatten.
Zuerst machten die Beamten Testkäufe. Sie wollten prüfen, ob Läden und Gastronomiebetriebe Alkohol und Tabak auch an Minderjährige verkaufen. Bei zwei Geschäften gab es Probleme: Hier wurden Verstöße gegen die Jugendschutzregeln festgestellt. Die Behörden fordern die Händler nun auf, im Zweifel immer den Ausweis zu prüfen.
Danach gingen die Streifen zu Fuß durch die Innenstadt und den Kurpark. Sie kontrollierten verschiedene Menschen. Bei einer dieser Kontrollen fanden die Beamten Betäubungsmittel und ein Messer. Die Gegenstände wurden sofort sichergestellt.
Neben den Kontrollen suchten die Einsatzkräfte das Gespräch mit vielen Jugendlichen. Dabei ging es vor allem um den Respekt gegenüber der Stadt. Besonders ärgerte die Stadtverwaltung der viele Müll, der im Umfeld einiger Gruppen auf dem Boden lag.
Der Erste Beigeordnete Claudius Güther begleitete die Tour persönlich. Er kritisierte den respektlosen Umgang einiger Jugendlicher mit der Umwelt und den Einsatzkräften. Auch der Erste Kreisbeigeordnete Timo Jordan betonte, dass Prävention und Gespräche wichtig seien, um junge Menschen zu erreichen.
Die Behörden wollen solche Kontrollen in Zukunft regelmäßig wiederholen. Ob es gegen die Menschen mit den Drogen und dem Messer ein Strafverfahren gibt, wird nun geprüft. Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.