Bad Dürkheim: 17-Jähriger stürzt bei Flucht mit Motorrad
Es war Mittwoch, der 12. August 2026, gegen 17 Uhr, als eine Polizeistreife in Bad Dürkheim (Rheinland-Pfalz) einen 17-jährigen Motorradfahrer anhalten wollte. Die Beamten wollten eine routinemäßige Verkehrskontrolle durchführen. Doch der Jugendliche hielt nicht an. Stattdessen gab er Vollgas und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit über die L527 in Richtung des Kreisverkehrs zur Autobahn 650.
Der Fahrer war so schnell unterwegs, dass er kurzzeitig aus dem Blickfeld der Polizei verschwand. Doch die Fahrt endete abrupt: Kurz vor dem Kreisverkehr kam eine Rechtskurve. Wegen des hohen Tempos verlor der 17-Jährige die Kontrolle über seine Maschine. Er kam von der Straße ab und flog über einen Hügel mehrere Meter durch die Luft, bevor er hart aufschlug.
Die Polizei fand den Jugendlichen kurz darauf verunfallt am Straßenrand. Er hatte sich mehrere Knochenbrüche zugezogen. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Zum Glück ist sein Leben nach aktuellem Stand nicht in Gefahr. Das Motorrad war nach dem Sturz komplett zerstört und ist ein wirtschaftlicher Totalschaden.
Bei der Unfallaufnahme kam dann die nächste Überraschung ans Licht: Der Jugendliche besaß gar keinen Führerschein für das Motorrad. Die Polizei hat zudem den Verdacht, dass es sich um ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen gehandelt haben könnte. Deshalb wurde der Führerschein sichergestellt.
Ob und inwieweit sich der Jugendliche strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungen dauern an. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Quelle: Polizeidirektion Neustadt/Weinstraße – zur Originalmeldung