Bad Driburg: Erste Sanierung der Martinushalle Reelsen fertig
In Bad Driburg (Kreis Höxter, Nordrhein-Westfalen) gibt es wichtige Orte, an denen sich die Menschen in den Dörfern treffen. Dazu gehört auch die Martinushalle in Reelsen. Damit die Halle dauerhaft genutzt werden kann, wurde sie umfassend saniert. Der erste große Teil dieser Arbeiten ist nun fertig.
Die St. Martinus-Schützenbruderschaft besitzt die Halle und hat sich um die Umsetzung gekümmert. In diesem ersten Abschnitt wurde vor allem das Dach der Halle erneuert. Außerdem gibt es jetzt eine Toilette, die barrierefrei zugänglich ist. Finanziert wurde das Ganze durch Gelder vom Bund und vom Land Nordrhein-Westfalen aus einem Programm zur Dorfentwicklung.
Bei den Arbeiten kam jedoch ein Problem ans Licht: Die Halle wurde 1975 gebaut und entspricht nicht mehr den heutigen Brandschutzregeln. Oberst Burkhard Ethner erklärte, dass deshalb weitere Maßnahmen nötig sind. Es müssen neue Fluchttüren eingebaut werden. Auch die Fenster und Oberlichter brauchen einen Rauchabzug. Zusätzlich kommen eine Sicherheitsbeleuchtung und Rauchmelder in das Gebäude.
Für diese zusätzlichen Arbeiten konnte die Schützenbruderschaft bereits weitere Fördergelder sichern. Vieles wird in Eigenleistung erledigt. Die Menschen aus der Ortschaft helfen ehrenamtlich mit, damit das Projekt vorankommt. Die Stadt Bad Driburg hat die Bruderschaft bei der Planung und bei den Anträgen für das Geld unterstützt.
Ob und wann die Brandschutzmaßnahmen vollständig abgeschlossen sind, wird in den nächsten Bauabschnitten deutlich. Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.