Bad Camberg blickt auf erfolgreiches Höfefest zurück
Am ersten August-Wochenende war in Bad Camberg (Hessen) wieder viel los. Zum 31. Höfefest öffneten mehr als 30 Hausbesitzer ihre Tore und luden die Besucher ein, einen Blick in die privaten Höfe der historischen Altstadt zu werfen. Neben den offenen Höfen gab es Live-Musik, einen Markt für Kunsthandwerk und eine Oldtimer-Ausstellung. Auch die Geschäfte in der Stadt hatten am Sonntag geöffnet.
Besonderen Aufwand gab es bei der Eröffnung. Bürgermeister Daniel Rühl und Kurdirektor Michael Sinn ließen den Bürgermeister der Partnerstadt Bad Sulza, Dirk Schütze, das Fass Bier anstechen. Damit war das Fest offiziell eröffnet. Die Gäste aus Thüringen brachten original Thüringer Bratwürste mit. Diese wurden in der Rosengasse 1 im sogenannten Thüringer Hof gegrillt und gegen eine Spende an die Besucher verteilt. Dazu gab es Thüringer Wein. Am Grill standen selbst Bürgermeister Rühl, Dirk Schütze und Stadtverordnetenvorsteher Ulrich Menken.
Kurdirektor Michael Sinn zeigte sich sehr zufrieden. Er will in Zukunft noch stärker auf heimische Anbieter und Themen setzen, die einen direkten Bezug zur Stadt haben. Dass das Konzept funktioniert, zeigt die steigende Zahl der teilnehmenden Höfe. Auch Bürgermeister Daniel Rühl bedankte sich bei den Privatpersonen und Vereinen, die das Programm auf die Beine gestellt haben. Ohne dieses Engagement wäre das Fest nicht möglich.
Das Ziel der Organisatoren ist es, die Gemeinschaft in der Stadt zu stärken. Durch die vielen kleinen Treffpunkte in den Höfen kommen die Menschen in einer lockeren Atmosphäre zusammen. Ob bei Apfelwein mit hessischen Snacks, handgebrautem Bier aus Camberg oder bei Aktivitäten für Kinder – das Fest soll die Identifikation mit der eigenen Stadt fördern.