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Bad Bentheim: Erdwärme-Suche wird auf kleinere Fläche begrenzt

Die Norddeutsche Erdwärmegewinnungsgesellschaft verkleinert ihr Suchgebiet im Bentheimer Wald. Das Unternehmen konzentriert sich nun auf einen zentralen Streifen.

Die Norddeutsche Erdwärmegewinnungsgesellschaft (NDEWG) aus Lingen/Ems (Niedersachsen) sucht in der Region nach Wärme in der Erde. Bisher durfte die Firma auf einer Fläche von gut 215 Quadratkilometern im Bentheimer Wald forschen. Das ändert sich nun: Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie hat dem Antrag der Firma zugestimmt, das Gebiet zu verkleinern.

Das neue Suchfeld ist nur noch etwas mehr als 116 Quadratkilometer groß. Es bleibt im Grunde nur ein Mittelstreifen übrig. Dieser zieht sich von der niederländischen Grenze über Bad Bentheim und Schüttorf bis kurz hinter das Autobahnkreuz der BAB 30 und 31. Die nördlichen Bereiche rund um Isterberg und vor allem der südliche Teil bis zur Grenze nach Nordrhein-Westfalen fallen komplett weg.

Die Firma glaubt, dass in diesem schmaleren Streifen die besten Chancen liegen, Erdwärme aus einer Tiefe von mehr als 400 Metern zu finden. Die Erlaubnis für diese Suche gilt weiterhin bis zum 14. Juni 2027.

Für die Anwohner bedeutet das erst einmal wenig Veränderung. Die aktuelle Erlaubnis gibt der NDEWG nämlich nur das Recht, die Wärme überhaupt zu suchen. Bevor die Firma wirklich bohren oder andere Maßnahmen durchführen darf, muss sie detaillierte Betriebspläne vorlegen. Diese müssen erst zugelassen werden. In diesem Prozess gibt es auch ein Beteiligungsverfahren, bei dem die Betroffenen mitreden können.

Das Ziel der Firma ist es, die Wärme für kommunale Projekte oder für die Industrie in der Region nutzbar zu machen. Ob und wann es zu konkreten Bohrungen kommt, wird die Zeit zeigen. Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.

Quelle: Landesportal Niedersachsen – zur Originalmeldung

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