BAB 7 bei Hildesheim: Notruf durch herabstürzendes Handy
Am Samstagmorgen gegen 6:32 Uhr kam es auf der BAB 7 bei Hildesheim (Niedersachsen) zu einem ungewöhnlichen Einsatz. Ein Autofahrer hatte sein Smartphone vermutlich während einer Pause auf der Tank- und Rastanlage Hildesheimer Börde / Ost auf dem Auto liegengelassen. Er bemerkte das Gerät nicht und fuhr in Richtung Hannover weiter.
Kurz hinter dem Beschleunigungsstreifen passierte es dann: Das Handy rutschte vom Fahrzeug und stürzte auf die Fahrbahn. Durch den Aufprall wurde automatisch ein Notruf an die Leitstellen der Feuerwehr und der Polizei in Hildesheim abgesetzt. Da niemand am Telefon antwortete, schickten die Beamten der Autobahnpolizei und Retter aus Schellerten sofort Hilfe zum Standort des Geräts.
Als die Einsatzkräfte am Ort ankamen, fanden sie jedoch niemanden in Not. Es lag nur das zerstörte Smartphone auf der Straße. Der Einsatz konnte daher schnell beendet werden. Die Polizei konnte den Besitzer des Handys über den Anschlussinhaber ermitteln und wird ihn per Post informieren.
Am selben Tag gab es einen weiteren Fund auf der Autobahn, diesmal in der Gegenrichtung. Gegen 18:35 Uhr meldete jemand, dass zwischen der Rastanlage Hildesheimer Börde / West und der Anschlussstelle Derneburg ein Gegenstand auf der Fahrbahn liege. Die Polizisten fuhren dorthin und sammelten ein Stofftier ein. Für das Kuscheltier sucht die Polizei nun noch nach dem Besitzer oder der Besitzerin.
Die Autobahnpolizei nutzt die Vorfälle für eine Warnung: Gegenstände sollten niemals auf dem Auto abgelegt werden. Diese werden oft vergessen und fallen während der Fahrt ab. Auf der Autobahn können solche Dinge schnell zu gefährlichen Situationen oder sogar zu Unfällen führen.
Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.