B 169 bei Salbitz: Archäologen starten Grabungen
Auf der geplanten Strecke der B 169 zwischen der B 6 und Salbitz (Sachsen) geht es weiter. Am 17. August starten im südlichen Teilabschnitt die Vorbereitungen für den Bau. In diesem Bereich, der von der aktuellen B 169 bei Salbitz bis zur K 8946 reicht, kommen nun Archäologen zum Einsatz.
Auf rund 20 Flächen suchen mehrere Grabungsteams nach historischen Spuren. Bei Voruntersuchungen wurden dort bereits Befunde entdeckt, die nun freigelegt und gesichert werden müssen. Diese Arbeiten sind wichtig, damit später mit den eigentlichen Hauptbauleistungen begonnen werden kann. Im Norden laufen bereits ähnliche Maßnahmen, die voraussichtlich im September 2026 fertig sein sollen.
Insgesamt ist der dritte Bauabschnitt etwa 7,8 Kilometer lang. Während die Archäologen graben, bereitet das Landesamt für Straßenbau und Verkehr im Hintergrund die Ausschreibungen für die großen Bauarbeiten vor. Diese sollen in den nächsten Monaten veröffentlicht werden.
Das Ziel ist, dass im ersten Halbjahr 2027 mit dem eigentlichen Bau gestartet wird. Das Projekt ist in zwei Teile aufgeteilt: Das erste Los umfasst den Erd-, Brücken- und Straßenbau bei Salbitz. Das zweite Los betrifft den Bereich zwischen Raitzen und der B 6. Dazu gehört auch der Bau der kommunalen Straße zwischen Reppen – Hahnefeld und Bloßwitz.
Für die Autofahrer gibt es aktuell gute Nachrichten: Die Grabungen haben keine Auswirkungen auf den Verkehr auf der B 169.