B 167 bei Neuruppin: Große Baustelle ab Montag
Ab Montag, dem 27. Juli 2026, wird es auf der B 167 zwischen der Autobahn-Anschlussstelle A 24 und dem Ortseingang von Neuruppin (Ostprignitz-Ruppin, Brandenburg) ungemütlich. Der Landesbetrieb Straßenwesen lässt dort die Fahrbahn und die Radwege erneuern. Das Ganze zieht sich voraussichtlich bis zum Frühjahr 2027 hin.
Die Arbeiter der Firma Matthäi Bauunternehmen aus Velten haben einiges vor: Die Fahrbahn wird frisch asphaltiert und der Radweg auf 2,50 Meter verbreitert. Außerdem kommen neue Bordsteine, Gehwege und eine beleuchtete Querungsstelle hinzu. Auch die Entwässerung und die Schutzplanken werden auf Vordermann gebracht. Parallel dazu verlegen die Telekom und die Stadtwerke neue Leitungen.
Das Projekt ist in vier Phasen aufgeteilt. In der ersten Phase, die am 27. Juli startet, wird erst einmal der Radweg vom Autohof Bechlin bis zum Ortseingang Neuruppin zurückgebaut und verbreitert. Bis Mitte September müssen Radfahrer deshalb auf die Fahrbahn ausweichen. Die Autos dürfen hier nur noch mit 50 km/h fahren, die Straße bleibt aber in beide Richtungen offen.
Ab Mitte September wird es dann komplizierter. In der zweiten und dritten Bauphase gibt es eine Einbahnstraßen-Regelung. Wer von Neuruppin Richtung A 24 will, kommt durch die Baustelle. Wer aber von der B 167 nach Neuruppin fahren möchte, kommt nicht durch. Der Verkehr wird dann über die Autobahn-Anschlussstellen Neuruppin-Nord und Neuruppin-Süd sowie über die L 16 umgeleitet. Die Schilder vor Ort zeigen den Weg, auch für alle, die nach Kyritz wollen.
In der letzten Phase teilen sich Autos und Radfahrer dann wieder die fertige Fahrbahn, wobei auch hier das Tempo auf 50 km/h begrenzt bleibt.
Anwohner können ihre Grundstücke in der Regel weiterhin erreichen. Die Rettungskräfte sind über die Baustelle informiert. Wer mit dem Bus fährt, sollte die Infos der ORP-Verkehrsgesellschaft prüfen, da es Änderungen im Fahrplan geben kann.
Quelle: Neuruppin – zur Originalmeldung