Ausstellung in Laer erzählt Geschichte des jüdischen Mädchens Resi
In Laer (Kreis Steinfurt, Nordrhein-Westfalen) gibt es eine neue Ausstellung im Kunstgewächshaus. Im Mittelpunkt steht das Leben von Resi Schöneberg. Das kleine jüdische Mädchen wurde damals von ihrem Vater aus Brackwede nach Laer gebracht. Er wollte sie bei ihrer Tante unterbringen, um sie vor den Nationalsozialisten zu schützen.
Diese Ereignisse werden in einer Broschüre mit dem Titel „Resi“ beschrieben. Herausgegeben wurde das Heft vom Verein Erinnerungskultur Laer Holthausen e.V. Die Verantwortlichen sehen das Projekt als eine kleine Geste. Damit wollen sie erreichen, dass man sich im Dorf mehr mit der Erinnerungskultur und der Geschichte des Ortes beschäftigt.
Die Ausstellung ist ab dem 22. Juli 2026 zu sehen. Weitere Details zum Projekt oder den genauen Öffnungszeiten liegen bislang nicht vor.
Quelle: Laer – zur Originalmeldung