Ausflugsziele in Böhmenkirch: Von Burgen bis zu Höhlen
Wer die Gemeinde Böhmenkirch (Landkreis Göppingen, Baden-Württemberg) besucht, findet eine Vielzahl an Zielen für einen Ausflug. Besonders geschichtsträchtig ist die Burg Ravenstein. Sie wurde vermutlich um 1090 erbaut und gehört zu den ältesten Höhenburgen der Region. Markant sind die tiefen Gräben, die direkt in den Fels gehauen wurden, um die Burg früher vor Angriffen zu schützen.
Auch für Naturliebhaber gibt es viel zu sehen. Das Roggental ist ein enges Tal, durch das sich das Eybbächlein windet. Dort liegt die Obere Roggenmühle, die bereits um 1100 gebaut wurde. Heute kann man dort in der Gastwirtschaft schwäbische Spezialitäten oder Forellen essen. In der Nähe befindet sich das Mordloch. Mit über vier Kilometern Länge ist es die zweitlängste Höhle der Schwäbischen Alb. Die Höhle ist bekannt für ihr Labyrinth aus Gängen und Seen sowie für eine spektakuläre Rettungsaktion im Jahr 1977, bei der vier Taucher befreit wurden.
Auf dem Schnittlinger Berg stehen die Wetterstation und der 130 Meter hohe Fernmeldeturm. Die Station hat eine lange Geschichte, die bis 1936 in die Zeit der Luftwaffe zurückreicht. Direkt daneben gibt es den Wind & Wetter Erlebnispark, wo Besucher interaktiv etwas über Energie und Wetter lernen können. Wer es lieber ruhiger mag, kann die Patrizkapelle von 1733 oder die neu gebaute Kolomankapelle in den Heidhöfen besuchen.
Weitere Besonderheiten sind die Galgenlinde, an der früher Todesurteile vollstreckt wurden, sowie die Straußenfarm Lindenhof, die ihre Produkte direkt im Hofladen verkauft. Für Wanderer ist zudem das Magental bei Steinenkirch wieder geöffnet, das als Naturschutzgebiet gilt.
Die Gemeinde stellt diese Informationen als Orientierung für Touristen und Tagesgäste zur Verfügung. Weitere Details zu den einzelnen Zielen finden sich auf den jeweiligen Homepages der Betreiber.