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Aurich prüft Sicherheit der Fußwege

Die Stadt Aurich möchte wissen, wo es für Fußgänger gefährlich ist oder wo Stolperfallen lauern. Gemeinsam mit den Bürgern werden nun die Wege in der Stadt untersucht.

In Aurich (Landkreis Aurich, Niedersachsen) soll es in Zukunft sicherer werden, zu Fuß unterwegs zu sein. Die Stadtverwaltung startet deshalb einen sogenannten „Fußverkehrs-Check“. Dabei geht es vor allem darum, ob Schulwege sicher sind, ob man Straßen gefahrlos überqueren kann oder ob es Hindernisse gibt, an denen man stolpern könnte. Auch für ältere Menschen soll geprüft werden, ob es genug Bänke zum Ausruhen gibt und ob die Wege barrierefrei sind.

Mobilitätsmanager Volker Alberts betont, dass das Gehen zu Fuß oft vergessen wird, weil meistens nur über Autos und Fahrräder gesprochen wird. Deshalb will die Stadt die Situation direkt vor Ort analysieren. Zusammen mit den Bürgern, der Verwaltung und der Reilschule sollen Rundgänge und Workshops gemacht werden, um konkrete Verbesserungen zu finden.

Unterstützt wird die Stadt dabei von der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG) und dem Planungsbüro VIA aus Köln. Das Geld für das Projekt kommt vom Land Niedersachsen. Bürgermeister Horst Feddermann hofft, dass bereits im Jahr 2027 die ersten Verbesserungen an den Wegen umgesetzt werden können.

Für die Bürger gibt es mehrere Termine, an denen sie mitmachen können. Am Donnerstag, den 27. August 2026, findet von 18:00 bis 20:00 Uhr der Auftaktworkshop im Jugend- und Familienzentrum in der Jahnstraße 2 statt. Dort wird festgelegt, welche Strecken genau geprüft werden sollen.

Am Montag, den 21. September 2026, folgen zwei Begehungen. Die erste startet um 08:45 Uhr an der Reilschule in der Reilstraße 14 und geht bis 10:45 Uhr. Die zweite Begehung findet am selben Tag von 16:00 bis 18:00 Uhr statt; Treffpunkt ist das Rathaus am Bgm.-Hippen-Platz 1.

Zum Abschluss gibt es am Donnerstag, den 19. November 2026, einen letzten Workshop. Von 18:00 bis 20:00 Uhr werden im Jugend- und Familienzentrum die Ergebnisse vorgestellt und erste Lösungen besprochen.

Wer Fragen hat, kann sich an Volker Alberts von der Stabsstelle Klima & Mobilität der Stadt Aurich wenden. Er ist unter der Telefonnummer 04941 / 12 2604 oder per E-Mail unter [email protected] erreichbar.

Quelle: Aurich – zur Originalmeldung

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