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Aurich-Brockzetel: Fahrer nach Unfall in Auto eingeklemmt

Ein Transporter und ein Pkw krachten am Donnerstagnachmittag zusammen. Ein Ast bohrte sich durch die Scheiben des Autos und sperrte den Fahrer ein.

Am Donnerstagnachmittag kam es auf der Brockzeteler Straße in Aurich-Brockzetel (Landkreis Aurich, Niedersachsen) zu einem schweren Unfall. Ein Transporter und ein Auto prallten dort zusammen. Durch den Aufprall schleuderten beide Fahrzeuge an den Rand der Straße.

Der Fahrer des Transporters konnte sein Fahrzeug aus eigener Kraft verlassen. Die Situation für die drei Insassen des Pkw war jedoch weitaus schlimmer. Das Auto kam tief im Gebüsch zum Stehen. Dabei passierte etwas Gefährliches: Ein großer Ast bohrte sich erst durch die Seitenscheibe und dann durch die Frontscheibe. Das Holz blieb nur wenige Zentimeter vor dem Lenkrad stecken. Der Fahrer des Autos war dadurch so eingeklemmt, dass er nicht mehr aussteigen konnte.

Die Feuerwehren aus Brockzetel, Aurich, Sandhorst und Holtrop rückten gemeinsam mit der Polizei und dem Rettungsdienst zur Einmündung zum Königsmoorweg aus. Bevor die Retter den Mann befreien konnten, mussten sie erst mit Kettensägen die Äste wegsägen, die das Auto blockierten. Dann stabilisierten sie den Wagen und drückten die Tür mit einer hydraulischen Rettungsschere auf. Etwa 15 Minuten nach ihrer Ankunft konnten die Feuerwehrleute den Fahrer an den Rettungsdienst übergeben.

Insgesamt drei Verletzte wurden vor Ort von Sanitätern und einer Notärztin versorgt und später in Krankenhäuser gebracht. Rund 50 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Sie hielten während der gesamten Rettung eine Brandwache, um sofort eingreifen zu können, falls ein Feuer ausbrach. Die Retter prüften zudem, ob Öl oder andere Flüssigkeiten aus den Autos in die Umwelt gelaufen waren, was sich jedoch nicht bestätigte.

Ein Abschleppdienst musste die stark beschädigten Fahrzeuge und die Trümmer von der Straße räumen. Wegen der Bergungsarbeiten blieb die Brockzeteler Straße für gut eine Stunde komplett gesperrt.

Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

Quelle: Freiwillige Feuerwehr Aurich – zur Originalmeldung

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