Aukrug: Kuh blockiert Bahnstrecke
Am Samstagmorgen gegen 6 Uhr passierte es auf der Bahnstrecke zwischen Hohenwestedt und Heide. Ein Lokführer bemerkte beim Fahren ein Rind direkt an den Gleisen. Er stoppte nicht sofort, aber er meldete den Fund sofort an die Leitstelle der Bundespolizei.
Damit nichts passiert, wurde für diesen Streckenabschnitt ein Langsamfahrbefehl erteilt. Die Züge mussten also deutlich langsamer fahren, während eine Streife der Polizei zum Einsatzort in Aukrug (Kreis Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Holstein) fuhr.
Die Beamten fanden das Tier schließlich etwa 30 Meter von den Schienen entfernt. Als die Polizisten auf die Kuh zugingen, erschrak das Tier wohl. Es lief schnell weg und sprang über einen einen Meter hohen Zaun zurück auf die Weide. Damit war die Gefahr gebannt.
Ein Zug hatte durch den Vorfall vier Minuten Verspätung.
Die Polizei kontaktierte danach den Besitzer der Tiere. Das war nötig, weil es bereits der zweite Einsatz der Bundespolizei wegen dieser Herde war. Die Gruppe besteht aus insgesamt sieben Tieren. Der Halter versprach nun, die gesamte Herde an einen anderen Ort umzusiedeln, damit die Kühe nicht noch einmal auf die Gleise gelangen.
Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Flensburg – zur Originalmeldung