Augsburg: Betrüger lockten Rentner mit falschem Geld-Versprechen
Ein ehemaliger Geschäftsmann aus Augsburg (Bayern) hatte bereits im Juli ein schweres Erlebnis hinter sich. Er war Opfer von Anlagebetrügern geworden und hatte dabei eine Summe im sechsstelligen Bereich verloren. Den Vorfall meldete er sofort der Kriminalpolizei.
Sein 38-jähriger Sohn wollte seinen Vater schützen. Er richtete deshalb bei der Hausbank eine Benachrichtigungsfunktion ein. So sollte die Familie sofort Bescheid wissen, wenn wieder verdächtige Geldtransaktionen passieren.
Am Donnerstag, den 20. August, meldeten sich die Betrüger tatsächlich erneut bei dem 68-Jährigen. Sie versprachen ihm, dass sie sein bereits verlorenes Geld zurückholen könnten. In der Hoffnung auf sein Geld überwies der Mann daraufhin einen fünfstelligen Betrag an die Täter.
Am nächsten Morgen kam die Nachricht der Bank beim Sohn an. Er bemerkte die Überweisung und rief sofort die Polizei. Die Kriminalpolizei konnte schnell reagieren. Die laufende Überweisung wurde gestoppt und das Konto, auf das das Geld fließen sollte, wurde eingefroren.
Die Polizei warnt nun vor solchen Maschen. Besonders vorsichtig soll man sein, wenn unrealistisch hohe Gewinne versprochen werden. Zudem raten die Beamten dazu, vor jeder größeren Finanztransaktion mit der Bank oder der Polizei zu sprechen. Wer im Netz auf Angebote stößt, sollte prüfen, ob die Firma bei der BaFin gelistet ist. Man solle zudem niemals Fernwartungs-Software wie AnyDesk oder TeamViewer für Fremde installieren, da diese sonst Zugriff auf das Online-Banking bekommen.
Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Polizeipräsidium Schwaben Nord – zur Originalmeldung