Arnstadt wählt Projekte für das Bürgerbudget aus
Die Stadt Arnstadt (Ilm-Kreis, Thüringen) hat ein neues Projekt gestartet, bei dem die Menschen mitentscheiden dürfen, wofür Geld ausgegeben wird. Insgesamt haben 49 Ideen eingereicht worden. Die Stadtverwaltung hat diese Vorschläge geprüft.
Damit eine Idee gefördert wird, muss sie bestimmte Regeln erfüllen. Die Stadt muss für das Projekt zuständig sein und es dürfen keine dauerhaften Kosten entstehen. Außerdem muss die Umsetzung im Jahr 2026 klappen. Wenn alles passt, gibt es eine Förderung von bis zu 5.000 Euro.
Zwölf Vorschläge haben die Prüfung bestanden und stehen nun auf der sogenannten Shortlist. Wer wissen will, welche Ideen das sind, kann die Liste auf der Internetseite arnstadt.de/buergerbudget einsehen.
Am 31. August 2026 wird entschieden, wer das Geld bekommt. Ein Auswahlgremium trifft die Entscheidung. Darin sitzen der Bürgermeister, die Chefs der Stadtratsfraktionen sowie die Vorsitzenden des Kinder- und Jugendbeirates und des Seniorenbeirates. Auch die Arbeitsgruppen für Stadtgrün und eine barrierefreie Stadt sind dabei.
Acht weitere Ideen waren für dieses Jahr zwar nicht passend, aber die Verwaltung will sie trotzdem nicht einfach wegwerfen. Diese Vorschläge werden später noch einmal geprüft. Dazu gehören zum Beispiel eine Boule-Bahn im Schloßgarten, ein Kneipp-Becken oder Fahrradrampen an der Brücke in Marlishausen.
Alle anderen, die einen Vorschlag eingereicht haben, dieser aber nicht zugelassen wurde, bekommen einen Brief mit einer genauen Begründung.
Quelle: Wipfratal – zur Originalmeldung