Arnstadt: Feuerwehren trainieren Rettung und Technik
Am 22. August 2026 trafen sich etwa 50 Frauen und Männer der Feuerwehren aus Arnstadt (Thüringen) und den Ortsteilen Rudisleben, Dosdorf, Espenfeld, Marlishausen, Branchewinda und Wipfra zu einem großen Ausbildungstag. Stadtbrandmeister Stephan Jäger begrüßte die Gruppe und erklärte, wie der Tag ablaufen würde. Danach teilten sich die Einsatzkräfte in Gruppen auf und durchliefen verschiedene Stationen.
An der ersten Station ging es um die Rettung aus einem Gebäude. Die Feuerwehrleute übten, wie man Fenster öffnet und verletzte Menschen mit Leitern oder der Drehleiter sicher nach draußen bringt.
Danach ging es in ein leerstehendes Haus in der Straße An der Weiße 35. Dort mussten die Teams Türen öffnen und Räume absuchen. Um es so echt wie möglich zu machen, wurde künstlicher Rauch eingesetzt. So erlebten die Retter, wie schlecht man in einer verrauchten Wohnung sieht und wie schwer es ist, sich dort zu orientieren und Menschen zu finden.
An der dritten Station wurde es knifflig und erforderte Teamarbeit. Die Aufgabe: Bei einem alten Schrott-Auto mussten die vier Reifen abmontiert werden. Der Haken dabei war, dass weder die Reifen noch das Auto mit den Händen berührt werden durften. Gleichzeitig stand ein voller Wasserbecher auf dem Dach, der nicht verschüttet werden durfte. Die Gruppen mussten sich also genau absprechen und kreativ werden, um die Aufgabe zu lösen.
Zum Abschluss mussten die Teilnehmer an der vierten Station einen beschädigten Dieseltank abdichten. Mit dem vorhandenen Material galt es, ein Leck so schnell und sicher wie möglich zu schließen.
Mit solchen gemeinsamen Übungen wollen die Feuerwehren sicherstellen, dass sie im Ernstfall schnell und professionell zusammenarbeiten können. Die verschiedenen Ortsteile konnten so ihr Wissen vertiefen und die Zusammenarbeit stärken.
Quelle: Wipfratal – zur Originalmeldung