Apolda: 20-Jähriger mit Messer in Wohnung überwältigt
Am Dienstagabend kam es in einem Mehrfamilienhaus in der Alexanderstraße in Apolda (Landkreis Weimarer Land, Thüringen) zu einem großen Polizeieinsatz. Ein 20-jähriger Deutscher befand sich in einem psychischen Ausnahmezustand. Er schrieb einer Bekannten über einen Messenger, dass er sich das Leben nehmen wolle.
Die Bekannte rief sofort die Polizei und die Retter. Als die Beamten in der Wohnung ankamen, hielt sich der junge Mann ein Messer an den Hals. Die Polizisten versuchten zuerst, mit ihm zu reden, doch das Gespräch war sehr schwierig und funktionierte kaum.
Weil die Situation gefährlich blieb, holte die Polizei Spezialkräfte vom Thüringer Landeskriminalamt hinzu. Die Experten konnten den Mann schließlich überwältigen und festnehmen. Andere Menschen im Haus waren während des gesamten Einsatzes nicht in Gefahr.
Nach der Festnahme brachten die Einsatzkräfte den 20-Jährigen ins Uniklinikum Jena. Dort wird er medizinisch versorgt.
Die Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich der junge Mann strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.